Erich Kästner

Eine der jüngeren Bearbeitungen der Loreley-Sage stammt von dem Satiriker Erich Kästner. Hier findet 
ihr einige Hinweise zu seinem Lebenslauf. 
 

1899 wurde Erich Kästner am 23.Februar in Dresden als Sohn der späteren Friseuse Ida 
         Kästner und des Sattlermeisters Emil Richard Kästner geboren. 

ab 1906 besuchte er die Volksschule in Dresden. 

1917 nahm Kästner als Soldat am Ersten Weltkrieg teil und kehrte mit schwerem Herzleiden 
         zurück. 

1919 war Erich Kästner Hospitant im König-Georg-Gymnasium. Er veröffentlichte Gedichte 
         in der Schülerzeitung des Gymnasiums. Studienbeginn in Leipzig - später auch Rostock 
         und Berlin - mit den Fächern Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theatergeschichte. 

1927 arbeitete Kästner als Redakteur am linksgerichteten "Leipziger Tageblatt", wurde jedoch 
         wegen radikaler Ansichten entlassen und zog nach Berlin, wo er als Theaterkritiker 
         und freier Mitarbeiter der Zeitung "Berliner Tageblatt" und der sozialistischen "Weltbühne" 
         arbeitete. 

1928 veröffentlichte Kästner zeitkritische, politisch-satirische Gedichte und Texte für das Kabarett. 

1929 erschien "Emil und die Detektive". Das Buch gehört zu Kästners erfolgreichsten Werken; 
         es wurde in 24 Sprachen übersetzt und verfilmt. 

1933 verbrannten und verboten die Nationalsozialisten verschiedene Büchern von Kästner. In diesen 
         Büchern wandte sich Kästner mit treffsicherem Witz gegen spießbürgerliche Moral, Militarismus 
         und Faschismus. 

1939/1940 wurde Erich Kästner wiederholt verhaftet, aber immer wieder freigelassen. 

1942 erhielt der Dichter totales Schreibverbot durch die Nationalsozialisten. Dennoch emigrierte 
         er nicht. 

1949 wurden die Kinderbücher "Das doppelte Lottchen" und "Die Konferenz der Tiere" 
         veröffentlicht. 

1957 wurde Kästner mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet 

1958 hielt Kästner die Rede zum 25. Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem PEN-Kongreß 
         in Hamburg. 

1959 Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz. 

1963 Publikation von "Der kleine Mann", ein Roman für Kinder. 

1974 29. Juli: Erich Kästner stirbt im Alter von 75 Jahren in München. 
 
 

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