Heinrich Heine
 
 

Das bekannteste und beliebteste "Loreley"-Gedicht stammt von dem 
Düsseldorfer Dichter Heinrich Heine. Hier findet ihr einige Informationen 
zu seinem Lebenslauf. 
 

1797 wurde Heinrich Heine am 17. Dezenber in Düsseldorf als 
        ältester Sohn des jüdischen Textilkaufmanns Samson 
        Heine und seiner Ehefrau Elisabeth, geb. van Geldern, geboren. 

1814 verließ Heine das Gymnasium ohne Reifezeugnis und 
        wechselte auf die Handelsschule. 

1816 setzte Heine seine Lehre im Bankhaus seines Onkels 
        Salomon Heine in Hamburg fort. 

1819 immatrikulierte er sich an der Universität Bonn 
        zum Jurastudium, das von Salomon Heine finanziert 
        wurde. Neben juristischen hörte er auch philosophische, 
        philologische und historische Vorlesungen, u. a. bei 
        August Wilhelm Schlegel und Ernst Moritz Arndt. 

1820 wechselte Heine an die Universität Göttingen. 
        Aus antisemitischen Gründen wurde Heine 
        aus der dortigen Burschenschaft ausgeschlossen. 

1821 erhielt Heine für ein halbes Jahr Studienverbot an 
        der Universität Göttingen. Im April immatrikulierte er 
        sich an der Universität in Berlin, wo er u. a. Vorlesungen 
        bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel hörte. 

1822 wurde Heine Mitglied im »Verein für Kultur und 
        Wissenschaft der Juden«. 
  
1823 erschien Heines Sammlung »Tragödien nebst einem lyrischen 
        Intermezzo«, sie enthielt die Dramen »William Ratcliff« 
        und »Almansor«. 

1824 immatrikulierte Heinrich Heine sich erneut an der Universität 
        Göttingen. Er unternam eine Fußwanderung durch den Harz, 
        aus der die Reisebeschreibung »Die Harzreise« hervorging 
        (diese erschien 1826 in »Der Gesellschafter«). Oktober: 
        Besuch bei Goethe in Weimar. 

1825 trat Heine zum evangelischen Glauben über und wurde in 
        Heiligenstadt auf den Namen Christian Johann Heinrich getauft. 
        Juli: Promotion zum Dr. jur. in Göttingen. Heine siedelte nach 
        Hamburg über und lebte fortan als freier Schriftsteller. 

1827 wurde das »Buch der Lieder« (Gedichte) Heines publikums- 
        wirksamstes Werk, das allein zu seinen Lebzeiten 13 Auflagen 
        erlebte. Die Absicht, in diesem Jahr eine Professur für 
        Literaturgeschichte anzutreten, wurde vom katholischen Klerus 
        durchkreuzt. 

1829 zog Heine nach Berlin. 

1831 entschloß sich der Dichter aufgrund mangelnder 
        Berufsperspektiven in Deutschland zur Übersiedlung nach Paris. 

1834 arbeitete Heine an der Schrift »Zur Geschichte der Religion 
        und Philosophie in Deutschland«. 

1835 wurden sämtliche Schriften Heines in Preußen verboten. 

1836 gewährte die französische Regierung Heine als politischem 
        Emigranten eine Pension. 

1843 lernte Heine Karl Marx in Paris kennen. 

1844 erschienen »Deutschland. Ein Wintermärchen« sowie »Neue 
        Gedichte«. Bekanntschaft mit Ferdinand Lassalle. 

1848 brach Heine im Mai im Louvre zusammen. Es wurde 
        eine Erkrankung an Rückenmarkschwindsucht diagnostiziert. 
        Bis zu seinem Tod 1856 Krankenlager Heines in der 
        »Matratzengruft« in der Avenue Matignon. 

1850 schrieb Heine an seinen »Memoiren«. 

1856 starb Heine in Paris und wird drei Tage später auf dem Friedhof 
        Montmartre beerdigt. 
 
  

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